Whey-Protein ist heute DAS beliebteste Nahrungsergänzungsmittel für Sportler und Bodybuilder. Es gibt jedoch immer noch viele Missverständnisse über dieses Proteinpulver.
Einige Verbraucher sind beispielsweise davon überzeugt, dass ein schäumendes Molkenprotein zwangsläufig von schlechter Qualität ist, andere sind vom Gegenteil überzeugt. Ist diese Annahme richtig? Ist ein Produkt, das stärker schäumt als ein anderes, zwangsläufig schlecht für die Gesundheit? Nun, wir werden herausfinden, ob Sie den Schaum in Ihrem Molkenprotein-Shaker ohne Bedenken trinken können.
Warum schäumt Whey?
Unzweifelhaft schäumt Whey. Wenn Sie rohes, lecithinfreies Whey-Pulver ohne zusätzliche Zutaten mischen, können Sie damit rechnen, dass sich auf der Oberfläche eine Menge Schaum bildet. Je nachdem, welches Whey Sie wählen, wird dieser Schaum mehr oder weniger üppig ausfallen. Grundsätzlich gilt aber, dass Proteinpulver von Natur aus zum Schäumen neigt.
Insbesondere Milchproteine haben schäumende Eigenschaften, die aus ihrer Fähigkeit resultieren, schnell an der Luft/Wasser-Grenzfläche zu adsorbieren, sich an dieser Grenzfläche zu entfalten und einen mechanisch sehr widerstandsfähigen Grenzflächenfilm, also eine Blase, zu bilden. Diese Ansammlung von Blasen bildet dann den Schaum. Da Whey auf Milchbasis hergestellt wird, ist dies unvermeidlich.
Ist Whey-Mousse schlecht für den Sportler?
Dieser Schaum stellt für Sportler keinerlei Gefahr dar. Entgegen der landläufigen Meinung ist rohes Molkenprotein (vor der Zugabe verschiedener Zutaten durch die Hersteller) die ursprüngliche Proteinquelle und enthält an sich keine chemischen Verbindungen. Es wird mechanisch gewonnen. In diesem Sinne ist das Auftreten dieses Schaums in Ihrem Molken-Shaker beruhigend. Er weist darauf hin, dass die Molke einen hohen Gehalt an Milchproteinen und somit an Aminosäuren und BCAA aufweist. Ein Produkt, das schäumt, ist daher ein Garant für Qualität und Reinheit und eignet sich besser, um Ihre Proteinzufuhr für eine effektive Gewichtszunahme oder Ausdauersteigerung zu ergänzen.
Wir müssen unsere Aussagen jedoch relativieren, da dieser Schaum auch seine Nachteile mit sich bringt. Der Schaum ist nicht sehr bekömmlich. Er kann Blähungen oder andere Verdauungsprobleme verursachen, die sowohl das Trainingsprogramm des Sportlers als auch seine Ernährung beeinträchtigen können.
Unsere Tipps, um ein Whey mit wenig Schaum zu finden

In der besten aller Welten würde man sich für ein Whey entscheiden, das wenig schäumt und keine verarbeiteten Zusatzstoffe hinzufügt.
Einige Marken setzen auf natürliche Mittel, um dieses Problem zu beheben. Protéalpes hat sich beispielsweise für dieVerwendung von Kokosnusspulver entschieden.
Diese unverarbeitete Zutat aus biologischem Anbau reduziert wirksam den Schaum. Mit einem solchen Bestandteil wird das Whey trotz des sehr hohen Milchproteinanteils leicht löslich sein, ohne dass Lecithine oder andere gefährliche Zusatzstoffe verwendet werden.
Außerdem können Sie die Schaumbildung eindämmen, indem Sie das Wasser oder die Pflanzenmilch vor dem Whey in den Shaker geben. Auf diese Weise müssen Sie den Shaker nicht übermäßig stark schütteln, und es bildet sich weniger Schaum.
Das Mischen erfolgt idealerweise innerhalb von etwa zehn Sekunden. Dazu müssen Sie, nachdem Sie erst die Flüssigkeit und dann das Whey eingefüllt haben, nur noch ein paar Mal kräftig hin- und hergehen. Nun müssen Sie nur noch kreisende Bewegungen ausführen, um eine homogene Mischung zu erhalten.
Schließlich können Sie Ihren Shaker auch einige Stunden vor der Einnahme zubereiten, damit der Schaum Zeit hat, wieder zusammenzufallen.
Warum klumpt Whey und wie kann man das vermeiden?
Was die Klumpen betrifft, sollten Sie wissen, dass es in der Regel darauf ankommt, wie Sie Ihren eiweißreichen Drink zubereiten.
Option 1: Sie verwenden einen ungeeigneten Shaker
Die beste Methode, um Klumpen zu vermeiden, ist die Verwendung eines Shakers mit einer Gitterkugel oder einem Gitter. Dieser Behälter ist so konzipiert, dass sich das Proteinpulver perfekt in der Flüssigkeit Ihrer Wahl (Milch, Wasser, Fruchtsaft...) auflöst.
Anschließend müssen Sie für eine perfekte Auflösung genügend Öl aufwenden.
Option 2: Sie mischen Ihr Whey-Protein mit Zutaten, die klumpig werden können.
In anderen Fällen bilden sich kleine Klumpen aufgrund der Hitze oder der Anwesenheit anderer Zutaten, die Sie der Mischung hinzugefügt haben.
Als Beispiel: Wundern Sie sich nicht, wenn ein paar Klumpen auftauchen, wenn Sie Kakao- oder Haferpulver in den Shaker geben. Das Whey-Pulver klumpt an die vorhandenen Partikel und bildet so Klumpen.
Schüttle sie kräftig, damit sie verschwinden.
Der letzte Tipp bezüglich der Zutaten lautet, das Molkenpulver nach der Milch oder dem Wasser hinzuzufügen.
Option 3: Ihre Whey-Packung ist feucht geworden
Bei großen Klumpen hingegen ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Feuchtigkeit in Ihre Whey-Packung eingedrungen ist.
In dieser Situation ist es besser, den Inhalt dieser Packung nicht mehr zu konsumieren. Feuchtigkeit und Whey ergeben ein besonders günstiges Milieu für das Wachstum von pathogenen Mikroorganismen. Sie würden eine schwere Lebensmittelvergiftung riskieren.





